Die Investitionsgüterkreditversicherung  deckt Forderungen aufgrund von Einzelprojekten an gewerbliche Kunden im In- und Ausland ab mit Laufzeiten bis zu 5 Jahren. Schon in der Bietungsphase hat der Lieferant die Möglichkeit, im Rahmen einer verbindlichen Vorprüfung durch den Versicherer festzustellen, ob der potentielle Kunde bei späterem Zuschlag zum Auftrag auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung hat. Bei Indeckungnahme des möglichen Geschäftes durch den Versicherer besteht von Anbeginn an Planungssicherheit.

Erhält der Lieferant den Zuschlag zum Projekt, besteht der Deckungsschutz zunächst für alle mit der Planung und Produktion in Zusammenhang stehenden Kosten. Bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden während der Produktionsphase bzw. vor Auslieferung werden entstandenen Kosten entschädigt. Nach Abnahme bzw. Auslieferung/Fakturierung werden die demnach dokumentierten Beträge ersetzt. Bei jeder Entschädigung wird eine vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung abgezogen.

Im Bereich der Investitionsgüterkreditversicherung werden Rahmenverträge angeboten, aber auch Einzelverträge, abgestellt auf das jeweilige Projekt.

Der Auszahlungsanspruch aus einer Kreditversicherung kann an die finanzierende Bank des Lieferanten als Sicherheit  abgetreten werden.